Konzept

Strategie und Konzeption von Werbemaßnahmen

Für erfolgreiche Werbemaßnahmen sind Strategie und Konzeption von großer Bedeutung. Seien wir realistisch: Wer etwas erreichen will, sollte aktiv werden. Sprichwörter aus aller Welt zeigen, dass es sich dabei um eine recht verbreitete Erkenntnis handelt. „Ohne Fleiß kein Preis“ oder „Sich regen, bringt Segen“ lautet das Motto vieler fleißiger Menschen. „No pain, no gain“ stöhnt der Bodybuilder beim Bankdrücken und träumt von wachsendem Trizeps und Brustmuskel.

Der Volskmund hat aber auch so einiges beizusteuern, wenn alles für die Katz war und die Arbeit nicht den gewünschten Ertrag gebracht hat. In diesem Falle hat man wahlweise für den König von Preußen (FR) oder von Spanien (NL), fürn Appel und’n Ei, für Peanuts (GB), für Almosen (RO), Pflaumen (FR), für einen feuchten Händedruck oder eben ganz einfach allein für den Ruhm (I) gearbeitet.

Wenn etwas Äpfel und Pflaumen eingebracht hat, war es nicht ganz vergeblich …

Offensichtlich führen auch harte Arbeit, erhebliche Investitionen und Ausdauer nicht zwangsläufig zum Erfolg.

Manchmal aber schon. Was macht den Unterschied? Soll man einfach auf sein Glück bauen?

Oder kann man – können Sie – noch mehr tun?
Und auch wenn die Analyse konkreter Einzelfälle, jeweils ein komplexes Zusammenspiel zahlreicher Faktoren zu Tage fördert, die zum Erfolg oder eben zum Misserfolg geführt haben, ist die Antwort auf diese Frage einfach: Sie können. Sie können planvoll und mit Konzept vorgehen.

Wir entwickeln diese Konzepte.

In das Konzept fließen alle strategischen Entscheidungen ein. Es konkretisiert die Vorgaben zu Farbkonzept und Typographie und gibt anderen Aspekten wie z. B. der in einer Copy-Strategie definierten Tonalität eine konkretere Form. Es sollten auch bereits andere Vorgaben wie zum Beispiel zum Verhältnis von Bild und Text oder dem Abstraktionsgrad der Texte gemacht werden. Außerdem erläutert und dokumentiert es die konkreten stilisitischen und gestalterischen Richtlinien und zeigt je nach Projekt exemplarisch die wichtigsten Gestalungselemente, Farbschemata oder Layouts. Nach dem Abstimmungsprozess kann es später jederzeit als Leitfaden für alle konkreten Gestaltungsaufgaben dienen.

Willen, Analyse, Strategie, Taktik und Konzept

Für jedes komplexe Vorhaben gibt es eine Perspektive des Willens und eine des Handelns. Schließlich wird kein Mailing eingetütet, weil man schon immer mal viele Briefe verschicken wollte. Und keine Werbekampagne wird um ihrer selbst willen geführt. Das sollte man wenigstens meinen.

Bestenfalls sind die Ziele klar umrissen und die Grundlagen des praktischen Handels lassen sich aus der erarbeiteten Strategie entwickeln.
Bestehen im strategischen Gesamtverständnis Defizite, überlagert die Perspektive des Handelns oftmals die des Willens. Planloser Aktionismus droht. Es könnte passieren, dass man den Aufwand eines ganzen Kreuzzugs betreibt und doch mit nichts als den sprichwörtlichen Pflaumen zurück nach Hause kehrt (auf diesen Misserfolg soll das französische Sprichwort mit den Pflaumen zurückgehen).

Planvolles Vorgehen hingegen spart Zeit und Geld. Das gilt auch für die Unternehmenskommunikation.

Zunächst werden Ziele festgesteckt, Zielgruppen analysiert, Umfeld und Umfang eines Projekts klar formuliert. Sind die entsprechenden strategischen Entscheidungen gefallen, konkretisiert das Konzept den gestalterischen und stilistischen Rahmen. Sowohl die Strategie als auch das weit detailliertere und praxisorientiertere Konzept sind im besten Falle so flexibel, dass sie genügend Spielraum für eine kreative Umsetzung, eine spätere Weiterentwicklung oder im Falle unvorhergesehener Entwicklungen bieten aber auch so detalliert, dass sie tatsächlich konkret und langfristig als Basis und Richtlinie für die Gestaltung der zukünftigen Kommunikation über die unterschiedlichen Medien dienen können.