Webdesign

Webdesign – Die eigene Website bleibt wichtigster Grundpfeiler im Online-Marketing

Symbolbild für umfassenden Webdesign-Service - bunter Hut vor Wolken
Weder black noch grey – Alles unter dem Loingo-Hut: Webdesign, SEO, CMS

Die eigene Website bleibt für Firmen, Organisationen und Freiberufler weiterhin die wichtigste Plattform im Netz. Nur hier lassen sich eigenes Image und Corporate Design durch Webdesign konsequent pflegen und weiterentwickeln. Es können alle Kundengruppen angesprochen werden und die Veröffentlichung eigener Inhalte bleibt voll unter eigener Regie und somit im eigenen Verantwortungsbereich. Loingo unterstützt Sie als Webdesigner gerne in allen Fragen, wenn es um modernes Webdesign geht.

Wenn Sie sich als Seitenbetreiber für Webdesign vom professionnellen Webdesigner entschieden haben, haben Sie einen wichtigen Schritt getan. Diese Entscheidung wird Ihnen nicht nur eine Menge Zeit, Geld und Nerven sparen, sondern kann Ihre Sichtbarkeit und die Sichtbarkeit Ihrer Marke im Netz immens verbessern.

Ästhetik und Funktion in perfekter Ergänzung

Gutes Webdesign verbindet Ästhetik und Funktion in optimaler Weise miteinander. Das Ziel ist eine ansprechende Gestaltung. Sie soll sich in Ihr Corporate Design einfügen, aber auch die technischen Möglichkeiten der Zeit nutzen. Hier sind Responsivität, HTML5 und CSS einige Stichworte. Das ist das eine.

Eine zusätzliches Ziel ist, dass die Inhalte Ihrer Seiten im Netz sichtbar oder besser gesagt auffindbar werden. Deshalb ist der Bereich der Suchmaschinen-Optimierung, kurz SEO, heutzutage so eng mit dem Bereich des Webdesigns verbunden. Kein guter Webdesigner hat nicht mindestens eine halbwegs fundierte Vorstellung davon, wie SEO funktioniert. Natürlich kann man sich den Traffic über Anzeigen-Kampagnen erkaufen (was nicht immer kostengünstig ist). Noch besser ist es aber, sich einen guten Platz in in den organischen Suchergebnissen zu erarbeiten.

“Was hat das mit Webdesign zu tun?”, werden Sie sich vielleicht fragen. Aber auch bei SEO geht es nicht allein um Texte und Keywords. Was noch wichtig ist: Um eine gute Platzierung in den Suchmaschinen auf Dauer halten zu können, sollte die Nutzererfahrung positiv sein. Das bedeutet, Navigationsstruktur, Seitenstruktur und Gestaltung bringen den Seitenbesucher dazu, auf der Seite zu bleiben. Er soll mit den Inhalten interagieren, zum Beispiel indem er den Links auf den Seiten folgt.

Inbound-Marketing auf der eigenen Website

Natürlich zählt zu den Stärken des Mediums, dass die Inhalte auf einer Homepage flexibler und schneller verändert und auf dem neuesten Stand gehalten oder erweitert werden können, als zum Beispiel Drucksachen, wie Firmenbroschüren und Kataloge. Ein weiterer wichtiger Unterschied im Vergleich zum konventionellen Marketing ist heutzutage, dass Sie Ihre Website nutzen können, um Ihr Inbound-Marketing zu verbessern.

Landing-Pages: … und Action!

Landing-Pages liefern Informationen zu einem bestimmten Produkt oder zu einer besonderen Aktion in kondensierter Form. Gleichzeitig sollen sie Interessenten zu einer bestimmten Handlung anregen. Sie sind deshalb thematisch klar umrissen, übersichtlich und ansprechend gestaltet. Sie bieten interaktive Elemente, wie Formulare zur Adresseingabe, Links zum Download oder zum Kauf des betreffenden Produkts. Da sie über einen anderen Werbeträger oder die Suchmaschinenergebnisse für spezifische Schlüsselwort-Kombinationen angesteuert werden, ist es wichtig, dass die Zielseite auch den dort geweckten Erwartungen entspricht und auf ablenkende Elemente möglichst verzichtet.

Mikrosites

Innerhalb eines bestehenden, größeren Angebots bündeln Mikrosites Informationen zu einzelnen Themenbereichen oder Produkten. Deshalb kann man sie, was Aufbau und Navigation betrifft, eingängiger und einfacher gestalten, als die Hauptseiten. Trotzdem bieten sie im Vergleich zu reinen Landing-Pages die Möglichkeit, komplexere Sachverhalte darzustellen. Deshalb eignen Sie sich auch für Produkte, bei denen Kaufinteressenten mehr Informationen haben möchten.

Relaunch – Überarbeitung von Internetseiten

Auch bereits bestehende Websites können wir auf Wunsch grafisch oder auch technisch überarbeiten. Vielleicht braucht das Design einen frischeren Touch. Vielleicht ist eine Veränderung der Sitestruktur oder der Seitenstrukturen nötig. Damit die Seiten auf allen relevanten Endgeräten nicht nur gut lesbar sind, sondern auch gut aussehen und funktionieren.

Sie haben bereits eine gut eingeführte Domain, die Sie für ein neues Angebot optimieren oder einfach nur dem Zeitgeschmack angepassen möchten? Hier gilt es, das optimale Gleichgewicht zwischen Erneuerung und Kontinuität zu finden. Denn einerseits wollen Sie sich Ihren Kunden zeitgemäß und modern präsentieren. Anderseits müssen Sie an die bestehende Nutzergemeinde denken, die sich auch nach dem Relaunch noch zurechtfinden sollte.

Content Management-Systeme

Sie möchten für Ihre Website ein Content-Management-System, kurz CMS, nutzen? Mit einem CMS wie zum Beispiel WordPress können Sie Ihre Internetseiten selbst pflegen. Dafür stellen diese Systeme spezielle Eingabemasken in Ihrem Internet-Browser bereit. Dort geben Sie selbst dann Ihre Inhalte ein. Diese Inhalte werden in einer Datenbank abgelegt und verwaltet. Kommt ein Besucher auf die Seite, werden die Inhalte aus der Datenbank in das System geladen. Es ist auch möglich vorzugeben, wann die Inhalte angezeigt bzw. nicht mehr angezeigt werden.

Auf dem Markt gibt es unterschiedliche CMS, die sich jeweils für Sites unterschiedlicher Komplexität und Akutalisierungshäufigkeit eignen. WiedemannDesign berät und informiert Sie gern über die Vorteile und Einzelheiten verschiedener CMS.

Der Möglichkeit zur eigenen Website-Pflege steht ein im Vergleich zur Website ohne CMS höherer Aufwand beim Einrichten des Systems auf dem Server gegenüber. Wenn die zu erwartende Aktualisierungshäufigkeit diesen höheren Aufwand innerhalb eines angemessenen Zeitraums rechtfertigt, lässt sich ein gut gewähltes CMS sehr effizient eingesetzen.

Bei Interesse informieren wir Sie gern über die verschiedenen Content-Management-Systeme aus dem kommerziellen oder dem Open-Source-Bereich, die für Ihr Anliegen in Frage kommen.

Visitenkarten damals und heute

1 x Visitenkarte mit Alles

Visitenkarten blicken auf eine vergleichsweise lange Geschichte zurück. Sie sind ein echter Klassiker. Zunächst wenigen Menschen aus der besseren Gesellschaft vorbehalten, hat sich ihr Gebrauch im Laufe der Jahrhunderte demokratisiert.

Geschichte der Visitenkarte ———- Visitenkarten heute

Visitenkarte auf Silbertablett wird mit weißen Handschuhen überreicht
Der Butler kündigt seiner Lordschaft unseren Besuch an: gut dass wir eine Visitenkarte haben

Heute ist das kleine Kartonstück mit den wichtigsten Angaben zu Person und Stellung zur echten Grundausstattung geworden. Doch selbst bei einem so niederschwelligen Werbemittel wie der Visitenkarte wird schnell klar: Für die professionelle Gestaltung sind praktisch alle Aspekte von Corporate Identity und Corporate Design von Bedeutung.

Eine Visitenkarte soll heute wiedererkennbar für Sie und gegebenenfalls auch für Ihre Firma stehen. In diesem Falle muss sie sich in Ihre gesamte Geschäftsausstattung einfügen. Also sind Farbmodell, Logo, Schriftgestaltung und Layout, kurz, ihr Corporate Design gefragt. Diese Elemente sollten also bereits feststehen, bevor die erste Karte in den Druck geht. Und natürlich bevor Sie die erste Karte weitergeben. Denn unter Umständen hebt Ihr Gegenüber Ihre Karte sehr lange – und ich meine wirklich sehr lange auf.

Ein Streifzug durch die Geschichte lässt erahnen, warum eine überzeugende Gestaltung der Visitenkarte so wichtig ist.

Durch die Geschichte: Visiten-Karten als Zeichen von Lebensart

Johannes Gutenberg hatte bereits in der Mitte des 15. Jahrhunderts den modernen europäischen Buchdruck erfunden. Allerdings blieb es nicht lange bei Büchern. Mit dem Kupferstich war in dieser Epoche außerdem ein Tiefdruckverfahren entstanden. Die Druckereien entwickelten sich weiter und neben Büchern und Einzelblättern fanden nach und nach allerlei andere Druckerzeugnisse Verbreitung: Kalender, Flugschriften, Spielkarten, Besuchskarten, Notenblätter.

barocke Visitenkarte - die Anfänge
Eine der ältesten signierten Visitenkarten ist von 1674 und stammt von Thomas Blanchet (Quelle: Wikipedia)

Die Sitte, sich auf kleinen Karten kurze Nachrichten zukommen zu lassen, soll im 17. Jahrhundert im Umfeld europäischer Fürstenhöfe entstanden sein. Ihre Ursprünge verorten beispielsweise Franzosen und Deutsche wechselseitig an den Höfen des jeweils anderen Landes. Die höfische Etikette im Barock dürfte also wirklich einer der Ausgangspunkt der europäischen Visitenkarten-Tradition sein. Die Karten wurden mit der Zeit persönlicher. Manchmal wurden sie dem anderen auch als Erinnerungsstück überreicht (cartes souvenir) und konnten in dieser Funktion auch Bildnisse umfassen.

Ebenfalls in dieser Zeit wurden unter Lieferanten und Handwerkern sogenannte cartes d’adresse als Geschäftskarten üblich, die für Angaben zu den offerierten Leistungen, Produkten und natürlich für die Adressangaben genutzt wurden. Auch emblematische Darstellungen der Gewerbe gab es auf diesen Karten. Und die kann man als Vorgänger heutiger Logos auf den Karten ansehen.

Diese Geschäftskarten kamen genauso wie die cartes de visite in Frankreich aber zu Zeiten revolutionärer Umbrüche wieder außer Gebrauch. Erst später, Anfang des 19. Jahrhunderts wurden sie wieder wichtiger.

Die Visitenkarte als Ausweis guter Umgangsformen

Unter den Adligen und in besseren Kreises Europas nutzte man die Karten, um jemandem seine Aufwartung zu machen. Das heißt, man machte die nötigen Anstandsbesuche, kündigte seine Anwesenheit in der Stadt an, oder teilte mit, dass man sie zur Sommerfrische wieder verließ. Dafür nutzte man nicht unbedingt Karten, auf denen der eigene Name gedruckt war, sondern auch Rahmenkarten mit künstlerischen Motiven. Auf diesen Karten befanden sich unbedruckte Felder, in die man handschriftlich seinen Namen, kurze Botschaften oder feste Kürzel, wie p.f. oder p.p.c. eintrug. Die Kurzbotschaften konnten aus solchen Buchstabenkürzeln bestehen aber auch darin, die Karte auf eine bestimmte Art an den Ecken zu knicken.

Da das Gesellschaftsleben damals viele Höflichkeitsbesuche vorschrieb, konnten diese Kniffe zeigen, dass man tatsächlich persönlich vorstellig geworden war. Je nach geknickter Ecke oder Kante lautet die Botschaft anders: sie konnte über Ankunft, Abreise informieren, als Glückwunsch oder Beileidsbekundungen gelten. Oder eine Forderungen zum Duell übermitteln.

War der Betreffende jedoch anwesend, meldete die Dienerschaft den Besuch mit der oft auf einem Tablett liegenden Karte an. Dann wurde man vorgelassen – oder eben nicht.

Die Nutzung, die Gestaltung und auch die üblichen Formate der kleinen Karten haben sich im Laufe der Zeit verändert. Die opulent dekorierten Karten im Barock wichen nach und nach solchen mit einfacherem Design. Spätestens ab dem ausgehenden 19. Jahrhundert entwickelten sich die Vorlieben hin zu schlichter Eleganz. Der gedruckte Name auf dem Kärtchen setzte sich durch. Die Typographie wurde immer wichtiger.

Türöffner à la Rockford?

Bei den Visitenkarten und Geschäftskarten von heute vermischen sich nicht selten beide Funktionen. In der westlichen Welt haben sich die einst strikten Konventionen im Umgang mit Visitenkarten allmählich abgeschliffen. Meist dienen sie einfach dem Austausch von Adressen. Aber die Namens- und Adresskarten können den Überbringer immer noch als Funktionsträger einer bestimmten Firma oder Organisation ausweisen.

Aus amerikanischen Fernsehserien lernten wir, dass die richtige Visitenkarte nicht nur Tische in besonders gefragten Restaurants sichern, sondern auch Türen öffnen und bei der Informationsbeschaffung hilfreich sein könnte. Der Serienheld Detektiv Rockford benutzt dafür eine ganze Reihe falscher Karten, von denen er für jede Gelegenheit eine parat hat. Sein Geheimnis: er druckt sich die passende Visitenkarte in seinem Pontiac Firebird auf einem kleinen Drucker auf dem Beifahrersitz einfach selbst.

Wir sehen wohin die Reise geht. Ungefähr ab den 1990er Jahren ist der Druck privater Visitenkarten für alle erschwinglich geworden. Als Angehörigen einer bestimmten Gesellschaftsschicht weist die bloße Nutzung so niemanden mehr aus. Und die weite Verbreitung hat, wie so oft, zu zahlreichen Moden und Hypes geführt.

Die sorgfältig und individuell gestaltete Visitenkarte: eine lohnende Investition

Eines nämlich ist stets gleich geblieben: Die Visitenkarte ist ein Mittel der Selbstdarstellung und der Eigenwerbung, das den Ruf in besonderem Maß und nachhaltig positiv wie negativ beeinflussen kann. Nicht umsonst sagt man häufig, etwas sei die Visitenkarte einer Sache: Das Schaufenster sei die Visitenkarte des Ladens, der Vorgarten die des Hauses, der Bahnhof die der Stadt etc.
Die Visitenkarte steht also sinnbildlich für jene Dinge, die einen ersten aber bleibenden Eindruck hinterlassen. Heute wie damals.