Copy-Strategen – keine Copycats

Wofür steht eigentlich das copy in Copy-Analyse oder Copy-Writing?

Wenn Ihnen die Begriffe überhaupt schon einmal begegnet sind, werden Sie sich vermutlich gefragt haben, was mit dem copy in den Zusammensetzungen wohl gemeint ist.

Jedenfalls ging es mir so, als ich als Übersetzerin vor fast zwei Jahrzehnten das erste Mal von einer belgischen Agentur angesprochen wurde, ob ich denn auch für Copy-Writing zur Verfügung stünde.
Aus dem Zusammenhang der Anfrage ging zum Glück ziemlich klar hervor, dass sie auf der Suche nach einem Texter für deutsche Fließtexte waren. Ich konnte mir die Frage also selbst beantworten: Copy steht hier im engeren Sinn für den Fließ- oder Mengentext, aber oft eben auch für die gesamten sprachlichen Inhalte eines Projekts oder einer Kampagne.

Warum aber heißt die Copy-Analyse so? Die Copy-Analyse ist Grundlage für die Erarbeitung der Copy-Strategie. Und die ist grob umrissen das grundlegende Konzept einer Kampagne.
Sie legt das Ziel der Kommunikation fest, umreißt den Kundennutzen (benefit), worauf dieser beruht (reason why) und definiert den stilistischen oder ästhetischen Grundton der Kommunikation (tonality).

Taucht nun copy in den Wortbildungen auf, weil Copyanalyse und Copystrategie schriftlich ausformuliert werden? Oder weil die Werbetexter oder Copywriter in vielen Agenturen ebenfalls Konzept und Strategie ausarbeiten? Vielleicht.

Weil verbale, visuelle und typografischen Stilmittel gleichermaßen beeinflussen, wie z. B. ein Firmenflyer wirkt und somit die Tonality bestimmen, ist das bei Loingo anders: Text und visuelle Gestaltung werden von Beginn an ganzheitlich zusammen geplant und entwickelt.
Übrigens ganz ohne Copycats

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